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Nr. 199, 2019, Juni / Juli Inhalt
 
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B E R Ü H M T E   P E R S Ö N L I C H K E I T E N

 
 
Meryl Streep
70. Geburtstag

Dick Thomas Johnson, CC BY 2.0, Wikimedia
US-am. Schauspielerin. Ausbildung an der Yale School of Drama. 1977 erste Filmrolle in «Julia». 1978 Durchbruch mit der TV-Serie «Holocaust» und der Hauptrolle in «Die durch die Hölle gehen». Sie wird zu einem Star erster Güte, der mit vielen ausserordentlichen Darstellungen erfolgreiche Filme prägt. Neben vielen anderen Auszeichnungen gewinnt sie dreimal den Oscar (dazu 21 Nominierungen): «Kramer gegen Kramer» (1979), «Sophies Entscheidung» (1982) und «Die Eiserne Lady» (2012). Weitere grosse Erfolge: «Manhattan» (1978), «Die Geliebte des französischen Leutnants (1981), «Silkwood (1983), «Jenseits von Afrika» (1985), «Die Brücken am Fluss» (1995), «The Hours» (2002), «Lemony Snicket» (2004), «Der Teufel trägt Prada» (2006), «Mamma Mia!» (2008), «Julie & Julia» (2009), «Wenn Liebe so einfach wäre» (2009), «Into the Woods» (2014) u. a. m. Engagiert sich für Gleichberechtigung in der Filmindustrie, Umweltschutz und Abrüstung sowie gegen Armut, Atomkraft und Aids..
 
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Meryl Streep
22. 6. 1949, 8:05 LT, 12:05 GT Summit/NJ, USA (40N43, 74W22)
Koch (GZQ: Astro-Databank, AA)



Walter Scheel
100. Geburtstag

German Federal Archives, CC BY-SA 3.0 DE
Deutscher Politiker und Bundespräsident. Banklehre. Im Krieg Oberleutnant und NSDAP-Mitglied. Ab 1945 Geschäftsführer und Wirtschaftsberater. 1946 Eintritt in die FDP. Ab 1953 MdB, ab 1956 im Bundesvorstand. 1956– 1961 auch Mitglied des Europäischen Parlaments. Nach gewonnener Wahl am 14. November 1961 von Adenauer zum ersten Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit ernannt. Verlässt das Kabinett 1962 aus Protest für kurze Zeit («Spiegel-Affäre»). 1966 tritt er im Streit über den Bundeshaushalt zurück. In der sozialliberalen Bundesregierung ab 1969 Bundesminister des Auswärtigen. Wird im Mai 1974 zum vierten deutschen Bundespräsidenten gewählt. 1979 verzichtet er auf die Wiederwahl, da die Mehrheitsverhältnisse sich geändert haben. Aufsehen erregt 1973 seine Schallplatte «Hoch auf dem gelben Wagen» zugunsten der «Aktion Sorgenkind». In den letzten Lebensjahren leidet er an Demenz. Stirbt mit 97 Jahren.
 
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Walter Scheel

8. 7. 1919, 11:30 LT, 10:30 GT
Solingen, D (51N10, 7E05)
Koch (Astro-Databank, C)
† 24. 8. 2016, Bad Krozingen, D



Gottfried Keller
200. Geburtstag

Uni Zürich, public domain, Wikimedia
Schweizer Schriftsteller. 1840/41 in München, um Kunstmaler zu werden. In Zürich macht er in der militanten Bewegung mit, die 1848 zur staatlichen Neuordnung der Schweiz führt. Entdeckt sein schriftstellerisches Talent; wird Lyriker («Gedichte», 1846). 1848/ 49 studiert er in Heidelberg. Ab 1850 freier Schriftsteller in Berlin. 1854/55 erscheint sein Bildungsroman «Der grüne Heinrich», 1856 sein Novellenzyklus «Die Leute von Seldwyla» (Teil 2 1873/ 74). 1855 als zwar bekannter, aber mittelloser Schriftsteller wieder in Zürich. Die Novelle «Das Fähnlein der sieben Aufrechten» (1860) macht ihn zum Nationaldichter. 1861 erster Staatsschreiber des Kantons Zürich. Ab 1876 wieder freier Schriftsteller. Wird nun im deutschen Sprachraum immer stärker wahrgenommen. Weitere Novellen und der sozialkritische Roman «Martin Salander» (1886) entstehen. In den Jahrzehnten nach seinem Tod mehrt sich sein Ruhm stetig.
  



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Gottfried Keller
19. 7. 1819, 19:00 LT, 18:25:52 GT
Zürich, CH (47N23, 8E32)

Koch (GZQ: Astro-Databank, C)
† 15. 7. 1890, Zürich, CH)



Geraldine Chaplin
75. Geburtstag

Odessa International Film Festival, CC BY-SA 3.0, Wikimedia
US-am./britische Schauspielerin. Tochter von Charlie Chap­lin. Mit acht tritt sie in dessen Film «Rampenlicht» auf. Ballettausbildung in London. Will dann Schauspielerin werden. 1965 entdeckt sie David Lean für den Filmklassiker «Doktor Schiwago»; sie wird berühmt. Es folgen Hauptrollen in vielen Filmen des spanischen Regisseurs Carlos Saura, mit dem sie lange liiert ist: «Pfefferminz Frappé» (1967), «Höhle der Erinnerungen» (1968), «Garten der Lüste» (1970), «Anna und die Wölfe» (1973), «Züch­te Raben» (1975), «Elisa, mein Leben» (1977), «Mit verbundenen Augen» (1978) und «Mama wird hundert Jahre alt» (1979). Arbeitet mit vielen berühmten Regisseuren zusammen, wie Altman («Nashville», 1975), Resnais («Das Leben ist ein Roman», 1993), Scorsese («Zeit der Unschuld», 1993) oder Almodóvar («Sprich mit ihr», 2002). 1982 Jury-Mitglied in Cannes. Im Film «Chaplin» spielte sie 1992 ihre eigene Grossmutter Hannah. 2018 ist sie in «Jurassic World: Das gefallene Königreich» zu sehen.
 


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Geraldine Chaplin

31. 7. 1944, 23:14 LT, 6:14 GT
Santa Monica, USA (34N01, 118W29)
Koch (GZQ: Astro-Databank, AA)



Herman Melville
200. Geburtstag

Public domain, Wikimedia
US-am. Schriftsteller. Wird 1839 Schiffsjunge auf einem Postschiff. Heuert 1841 auf einem Walfänger an. Flieht beim ersten Zwischenhalt, ebenso vom nächsten Walfänger. Zeitweise im Gefängnis. Nach Aufenthalten in Nuku Hiva, Tahiti, Hawaii und Peru 1844 Rückkehr nach Boston. Er wird Schriftsteller und schreibt über seine Erlebnisse: «Taipi» (1846), «Omoo» (1847), «Mardi» (1849), «Redburn» (1849) sowie «Weissjacke» (1850). Schreibt dann ein Buch über seine Walfänger-Abenteuer, in das philosophische, historische und mythologische Betrachtungen einfliessen. Zum Höhepunkt wird die fulminante Dramatisierung eines tatsächlichen Geschehens: 1820 hatte ein Pottwal das Schiff Essex gerammt und zum Untergang gebracht. «Moby Dick» (1851) hat kaum Erfolg und wird nach dem Tod des Schriftstellers vergessen. Erst in den 1920er-Jahren wird die Parabel über die Unbezwingbarkeit von Natur und Schicksal als Weltliteratur wiederentdeckt.
 



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Herman Melville
1. 8. 1819, 23:30 LT, 4:26 GT (2. 8.)
New York/NY, USA (40N45, 73W57)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, AA)
† 28. 9. 1891, New York/NY, USA



Kaiser Napoleon I.
250. Geburtstag

Antoine-Jean Gros, F-Versailles, public domain, Wikimedia
Französischer Kaiser. Der Korse steigt während der Französischen Revolution in der Armee auf. Ein militärisches Talent ersten Ranges: Die erfolgreichen Feldzüge in Italien und Ägypten machen ihn populär. Kommt 1799 mit einem Staatsstreich als einer von drei Konsuln an die Macht. Bis 1804 Erster Konsul der Ersten Französischen Republik. Krönt sich am 2. Dezember 1804 selbst zum Kaiser. Seine Reformen prägen den Staat Frankreich bis heute. Mit seiner Armee herrscht er über weite Teile Europas. Sein verlorener Feldzug gegen Russland erschüttert ab 1812 seine Macht in seinem Herrschaftsgebiet. 1814 Verbannung auf die Insel Elba, von wo er 1815 triumphal nach Paris zurückkehrt (Herrschaft der Hundert Tage). Die Schlacht bei Waterloo vom 18. Juni 1815 gegen die alliierten Truppen bringt seine endgültige Niederlage (Abdankung am 22. Juni). Von den Briten kurz danach auf die Atlantikinsel St. Helena verbannt. Stirbt dort 1821.
 
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Kaiser Napoleon I.

15. 8. 1769, 11:00 LT, 10:25 GT
Ajaccio/Korsika, F (41N55, 8E44)
Koch
(GZQ: Astro-Databank, C)
† 5. 5. 1821, Insel St. Helena

 


Abkürzungen zu den Horoskopdaten der «Berühmten Persönlichkeiten»  

GZQ: Geburtszeitquelle
AA: Erstklassige Geburtszeitangabe aufgrund eines Geburtsscheins oder einer schriftlichen Familienchronik.
A: Zuverlässige Geburtszeitangabe aufgrund von Angaben der Person selbst, eines Familienmitgliedes oder engen Freundes
B: Geburtszeit aufgrund einer Biografie, wenn nicht durch andere Quelle infrage gestellt
C: Nicht gesicherte Geburtszeit; Geburtszeit ohne präzise Quellenangabe oder durch Korrektur erstellt
D: Zweifelhafte Geburtszeit. Verschiedene, sich widersprechende Geburtszeit- oder gar Geburtstagsangaben
LT: Lokalzeit
GT: Greenwich-Zeit

 
Wir bemühen uns, möglichst zuverlässige Geburtsdaten und -zeiten zu verwenden, eine absolute Garantie für ihre Richtigkeit können wir aber nicht geben. Hinweise auf anderslautende Geburtsdaten oder -zeiten mit Quellenangaben nehmen wir jederzeit gerne entgegen.
Kontakt: Astrologie Heute

Bildquellen: Wikipedia

 


 

 

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