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Nr. 200, 2019, Aug. / Sept. Inhalt
 
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Die heilende Kraft von Musik und Stille
 
Bericht vom Astrodata-Event zur Sommersonnenwende

von Trudy Baumann
 


 

   
     
 
Alexandra Elser, Alexandra Klinghammer,
Dechen Shak-Dagsay, Thomas Niggli (v. l. n. r.)
  
     

Der Tag der Sommersonnenwende ist ein besonders kraftvoller Moment: Wenn die Sonne den höchsten Stand im Jahreslauf erreicht, feiern wir den längsten Tag. Die Emma Kunz Grotte im aargauischen Würenlos ist ein besonderer Ort: 1942 von der Heilpraktikerin, Forscherin und Künstlerin Emma Kunz als hoch schwingender Kraftort entdeckt, erfährt dieser in jüngster Zeit vermehrt Beachtung auch bei einem breiteren Publikum. Dechen Shak-Dagsay wiederum ist eine besondere Botschafterin: Die in der Schweiz lebende Sängerin und Tochter des tibetischen Lama Dagsay Rinpoche tritt seit vielen Jahren erfolgreich als Interpretin tibetischer Mantras auf.

Alexandra Klinghammer von Astrodata hat bereits einige Meditationen in der Emma Kunz Grotte anlässlich markanter astrologischer Konstellationen geleitet und kennt den Kraftort gut. In ihr reifte die Idee, an diesem wunderbaren Ort eine Meditation mit Musik durchzuführen. Daraus entstand ein besonderer Event, «Die heilende Kraft von Musik und Stille», der all diese Elemente zusammenführte.

So pilgerten am 21. Juni 2019 über 100 Besucherinnen und Besucher zur Grotte, die in einer wohltuenden Oase am Rande von Würenlos auf einer Anhöhe liegt. Die Veranstaltung war ausverkauft, und jene Glücklichen, die sich ein Ticket sichern konnten, kamen an diesem lauen Sommerabend in den Genuss einer einmaligen Kombination von meditativer Stille, heiliger Musik und kraftvollem Ort.

Die Gäste nahmen auf Stühlen in der Grotte Platz, empfangen von den sanft einstimmenden Klängen des Sitarspielers Thomas Niggli. Nach einer kurzen Begrüssung erläuterte Alexandra Klinghammer den Ablauf des Abends und bedankte sich bereits im Voraus bei allen Beteiligten – allen voran Dechen Shak-Dagsay, aber auch den Verantwortlichen des Emma Kunz Zentrums und der Koordinatorin des Anlasses, Alexandra Elser. Die Meditation, die während der eigentlichen Sommersonnenwende stattfand, einfühlsam angeleitet von Alexandra Klinghammer, wurde musikalisch umrahmt von Dechen Shak-Dagsay. Die Sängerin, die die heiligen Texte jeweils mit nur wenigen Worten vorstellte, stand ganz im Dienst ihrer Interpretationskunst. Mit inniger Präsenz sang sie Mantras, die von der Stärkung des Mitgefühls handelten oder vom Wunsch, das Bewusstsein eines Buddhas zu erlangen, und sie bekräftigte die Wichtigkeit, dass sich die Menschen auf der Herzebene begegnen. Das entsprechende optimistisch klingende Mantra hatte die Künstlerin lange nicht mehr dargeboten, an diesem Ort und für diesen Anlass jedoch empfand sie es als passend. Wie wahr!

Ein nahezu magischer Moment ereignete sich schliesslich während des Abschlussrituals, als Alexandra Klinghammer den grossen Geist des Friedens einlud, sich in den Herzen niederzulassen. Kaum hatte sie die Worte gesprochen, spürten einige Besucher einen Windstoss in der Grotte. «Der Geist» schien der Einladung zu folgen! Danach konnte, wer wollte, noch am Kraftort verweilen, was viele nutzten. Anklang fand auch das erfrischende Getränk, das zum geselligen Ausklang auf dem Vorplatz gereicht wurde. Damit ging eine rundum gelungene Veranstaltung zu Ende, deren Friedens- und Herzensbotschaft noch lange nachwirken möge.



Trudy Baumann, Germanistik- und Anglistikstudium (lic. phil. I); Journalistin; dipl. Astrologin SFER, Ausbildungsleiterin Astrologie an der Schule für Erwachsene (SFER); Mitarbeiterin der Astrodata (E-Mail: Trudy Baumann)

 

 

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